Adobe Tutorials – Substance Painter

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Substance Painter wurde nicht von Adobe sondern von Allegorithmic entwickelt. Allerdings hat Adobe diese Firma Anfang 2019 gekauft und die gesamte Produktpalette übernommen. Meine Adobe Tutorials – Substance Painter sind noch in der Planung.

Substance Painter wird kontinuierlich weiterentwickelt und darf sich als Industriestandard im Bereich Texturing bezeichnen. Wer sich semi-professionell mit 3D-Art beschäftigt, kommt um Substance Painter nicht herum.

Alternativen zu Substance Painter sind Armory Paint (Open-Source) und Mari (Standard in der Film Industrie). 3D-Künster*rinnen arbeiten auch mit ZBrush (eigentlich in erster Linie ein Sculpting Tool) und nutzen die dort implementierte Funktion zum Texturieren. Diese Programme haben ihre Vor- und Nachteile. Mari und ZBrush sind dem Profibereich zuzuordnen und relativ teuer. Armory Paint ist noch in der Beta-Phase und kann nicht unter MAC OS genutzt werden. Ihr findet eine Liste anderer Programme, wenn ihr in Google nach „Alternativen zu Substance Painter“ sucht.


Warum Substance Painter?

Ich habe mir vor einigen Jahren eine Version von iClone gekauft. Dazu gehörte eine Lizent von Substance Designer 5 zum Lieferumfang. Darüber habe ich dann Substance Painter kennengelernt und mich immer tiefer in das Programm eingearbeitet.

Ich finde den Umfang und vor allem den Workflow optimal. Ich habe schnell einen Zugang zu dem Programm gefunden. Darüber hinaus finde ich den Preis akzeptabel. Leider gehört es (noch) nicht zur Creative Cloud, aber mit einem monatlichen Mietpreis von $19,90. – in dem dann auch Substance Desigern, Substance Alchemist und der Zugang zur umfassenden Dateibibliothek Substance Source integriert sind – ist das ein akzeptabler Rahmen. Nach einem Jahr Mietzeit kann das Programm (inkl. Substance Designer) für $49,90 auch käuflich erworben werden. Diese Option nutze ich derzeit.


SBSAR – der Dateistandard

Dieses Dateiformat bietet die Möglichkeit Materialien direkt in anderen Programmen zu bearbeiten ohne das Programm Substance Designer öffnen zu müssen. Substance Painter von Adobe wird darüber hinaus für viele Programmen über entsprechendes, in der Regel kostenloses PugIn unterstützt.

Adobe Tutorials - Substance Painter

In der Abbildung seht ihr die Möglichkeit, wie die Optionen eines SBSAR Materials direkt in iClone bearbeitet werden können.


Substance Painter in Blender

Blender bietet keine direkte Anbindung an Substance Painter. Es gibt allerdings ein kostenpflichtiges AddOn, das diese Möglichkeit bereitstellt. Dazu findet ihr ein Tutorial auf meiner Website und einen Blog-Eintrag.


Funktionsumfang von Substance-Painter

  • Ihr Texturen direkt auf das 3D-Objekt aufmalen => Texturpainting.
  • Das Layersystem ist vergleichbar mit dem von Adobe Photoshop.
  • Es gibt eine Vielzahl von Materialien und sogenannten Smart Materialien, die Kratzer, Alterungs- und Gebrauchsspuren simulieren.
  • Ein Partikelsystem mit dem ein realistischer Verlauf, zum Beispiel von Flüssigkeiten oder die Einwirkung von Einschlägen simuliert werden kann.
  • Materialien, Displacement und Normals passen sich automatisch dem Objekt und seiner Struktur an.
  • Der Workflow von Substance Painter ist Non-Destruktive. Da macht Experimentieren Spass. Du kannst jederzeit einen entsprechenden Layer löschen und/oder einen anderen einfügen, wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist.
  • Die Texturen lassen sich für eine Vielzahl von Programmen anpassen und bedarfsgerecht exportieren. Das Shader Modell deiner favorisierten Anwendung wird dabei berücksichtigt.
  • Die Zeichenengine stellt dir Pinsel, Alphas, Projektionstools, Partikel und vieles mehr bereit.
  • Mit Masken lassen sich Teilbereiche indiviuell gestalteten bzw. ausschließen.
  • Die Platformen Linux, MAC und Windows werden unterstützt.
  • In der aktuellen Version unterstützt Substance Painter VFX, UDIM Support, Alembic und vieles mehr.

Tutorials

Auf der Website von Substance 3D findet ihr eine Vielzahl von kostenlosen, englischsprachigen Tutorials zu allen möglichen Fragestellungen.

Mir hat besonders gut der kostenpflichtige Kurs von Martin Klekner auf CG-Boost gefallen. Ich mag einfach seine Art und wie er Inhalte vermittelt.

Ich bin für die Kurse auf CGBoost als Affiliate Partner registriert und bekomme eine Provision. Ich versichere hiermit, dass dies nicht der Grund für meine Empfehlung ist.

Mithilfe dieses Kurses habe ich diesen Roboter erstellt und texturiert.

Adobe Tutorials - Substance Painter

Martin hat darüber hinaus einen eigenen YouTube Kanal. Dort findet ihr zahlreiche kostenlose Tutorials.


Ihr könnt eure Ideen und Wünsche für ein Tutorial an mich senden. Diese Anregungen werde ich dann entsprechend berücksichtigen. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass ich mich auf jeden Fall dazu zurück melden werde.